Hallo Mira Klebe,


es ist eine Weile her seit unserem letzten Newsletter — und genau deshalb freuen wir uns umso mehr, heute wieder ein Update zu geben.

Denn bei MONOCAB passiert gerade sehr viel.

Die zweite Generation unserer Fahrzeuge entsteht. In der Montagehalle wird gebaut, montiert und getestet. Neue Komponenten treffen ein, Systeme werden integriert und auch das neue Fahrzeugdesign ist inzwischen abgeschlossen.

Die Idee wird sichtbar.
 

Next Phase

Vom Testfeld auf die Strecke

Im vergangenen Jahr haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht: Wir sind mit beiden Versuchsfahrzeugen ohne Fangvorrichtung gefahren — gemeinsam mit unseren Partnern aus dem DZM-Projekt enableATO wurden dabei erste autonome Funktionen für das autonome Fahren getestet.

Das dazu veröffentlichte Video aus November 2025 wurde inzwischen fast 70.000 Mal angesehen und über 275 Mal kommentiert. Für uns ist das weit mehr als Reichweite. Die Reaktionen zeigen, dass viele Menschen spüren: Hier entsteht etwas Neues. Nicht jeder ist sofort überzeugt — und genau das macht die Diskussion wertvoll. Viele Kommentare beschäftigen sich mit konkreten Fragen zu Sicherheit, Infrastruktur, Wirtschaftlichkeit und der Zukunft ländlicher Mobilität.

Und genau darüber wollen wir sprechen.

→ Video ansehen
Credit: TH OWL Designteam – Darstellung Moamen Mohamed

Next Horizon

Nutzen was da ist

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus den vergangenen Monaten: MONOCAB darf nicht als Konkurrenz zur klassischen Bahn verstanden werden. MONOCAB ist eine Ergänzung — besonders dort, wo Infrastruktur vorhanden ist, aber heute kaum noch genutzt wird. Genau darin liegt für viele Menschen die Stärke der Idee:
  • Vorhandene Strecken erhalten statt aufgeben
  • Ländliche Räume besser verbinden
  • Neue Mobilität auf bestehender Infrastruktur ermöglichen
Das Interesse daran wächst — auch international. In den vergangenen Monaten haben uns zahlreiche Anfragen aus dem In- und Ausland erreicht. Das motiviert uns sehr und zeigt, dass die Idee weit über die Region hinaus verstanden wird.

Next Move

InnoTrans 2026

Besuchen Sie uns in Berlin — Halle 2.2, Stand 155. Wir sprechen mit Menschen aus Industrie, Forschung, Politik und Infrastruktur, die Mobilität neu denken wollen.

Was uns antreibt: Stillgelegte Strecken reaktivieren, ländliche Räume besser verbinden, die letzte Meile lösen — und das auf vorhandener Infrastruktur, ohne Neubau. Neue Einsatzfelder wie Werksverkehr, Campus-Shuttles oder kombinierte Personen- und Güterlogistik zeigen, wie breit das Potenzial ist.

Kommen Sie mit Ihren Ideen. Wir freuen uns auf jede Perspektive — kritisch, visionär oder ganz konkret.

→ Wir sehen uns in Berlin

Next Generation

Technik und Design gemeinsam gedacht

Mit der neuen Fahrzeuggeneration verändert sich auch unser Entwicklungsansatz: Für die zweite Generation von Versuchsfahrzeugen werden Technik, Nutzererlebnis und Gestaltung künftig nicht mehr getrennt entwickelt, sondern gemeinsam gebaut, getestet und weitergedacht.

Nach der InnoTrans im September geht es zurück auf die Strecke: Im Herbst starten neue Fahrten und Tests im Extertal. Darauf freuen wir uns besonders.

→ Mehr zum Projekt MONOCAB ready
→ EFRE NRW Projektseite
 

Next Experience

Mobilität gemeinsam entwickeln

Gemeinsam mit dem KreativInstitut.OWL und Prof. Kutter arbeiten wir an ersten VR- und XR-Experiences rund um MONOCAB. Mit 3D-Scanning und Gaussian Splatting, immersiven Echtzeit-Anwendungen und digitalen Testumgebungen entstehen neue Möglichkeiten, Mobilität schon heute erlebbar zu machen.

Dabei geht es nicht nur um Technologie — sondern um Akzeptanz. Die bisherigen Ergebnisse aus dem DZM-Projekt enableATO zur Akzeptanzforschung zeigen: Autonomes Fahren auf der Schiene erhält deutlich mehr Vertrauen als auf der Straße. Gleichzeitig wünschen sich Menschen nachvollziehbare Sicherheitskonzepte, klare Anwendungsszenarien und konkrete Vorteile im Alltag.

Für uns ist das zentral. Denn Innovation entsteht dann, wenn Menschen darin echten Nutzen erkennen.

→ Mehr zum Projekt enableATO
→ Mehr zum KreativInstitut.OWL
 

Next Step

MONOCAB entwickelt sich weiter — technisch, organisatorisch und unternehmerisch.

Der Gewinn des REGIOSTAR Awards, die neue Unterstützung aus der Region und die vielen internationalen Anfragen zeigen uns, dass die Idee Menschen bewegt.

Jetzt geht es darum, aus Vision Realität werden zu lassen: mit neuen Fahrzeugen, neuen Testfeldern und starken Partnerschaften.

Danke an alle, die Fragen stellen, mitdiskutieren und die Idee begleiten. Die nächsten Monate werden spannend.

Viele Grüße, das MONOCAB Team
MONOCAB System

Thorsten Försterling
Telefon: +49 173 6208045
E-Mail: tf@monocab-system.com

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Campusallee 12
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